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*Die Luft in der Redaktion der *Terminal Tribune* riecht nach Zigarettenasche und billigem Kaffee, als ich den Akteordner aufschlage. Draußen heult ein Regen aus Stahlbetonhimmel, perfekt für die Art von Geschichte, die niemand hören will. Die Tastatur klackert wie ein Metronom der Verzweiflung. Hier geht es nicht um Fakten, die man bequem in eine Pressemitteilung packen kann. Hier geht es um die Art von Pakt, die Regierungen lieber im Dunkeln lassen – bis das Dunkel sie verschlingt. Und doch: Irgendwo tickt die Bombe.*
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Die Story beginnt mit einem Mann, der schon mehrmals in den Schlagzeilen war – nicht wegen seiner Politik, sondern wegen der Art, wie er sie finanziert. **Lars Windhorst**, der deutsche Investor, dessen Name in den letzten Jahren wie ein Warnhinweis vor betrügerischen Aktienkursen klingt. Doch diesmal geht es nicht um Aktien, sondern um **Millionen in bar**, fließend zwischen einem dubiosen Deal mit einem russischen Oligarchen und den Hinterzimmern der deutschen Außenpolitik. Die *Terminal Tribune* hat Dokumente eingesehen, die auf eine **undokumentierte Gegenleistung** hindeuten: Sicherheitsberatung – ein Euphemismus, der in Berlin gerne für Dinge verwendet wird, die man lieber nicht auf dem Schreibtisch liegen lassen möchte.
*Regie: Hier wird’s dick. Der Leser soll das Gefühl haben, er hält einen gelben Ordner in der Hand, der nach altem Parfüm und Korruption riecht. Keine flüchtigen Andeutungen. Die Details müssen wie Messerstiche sitzen.*
Die Verbindung zu Russland ist kein Zufall. Es ist ein **System**, das seit Jahren funktioniert: Geld fließt, Waffen bleiben liegen. Während die Ukraine verzweifelt um Lieferungen bettelt, die ihr Leben retten könnten, wird in Berlin über „strategische Verzögerungen“ diskutiert – und irgendwo in einem Londoner Bankenviertel oder einem Berliner Penthouse wird über **alternative Sicherheitslösungen** verhandelt. Die *Terminal Tribune* hat Hinweise darauf, dass diese „Beratung“ nichts mit echten Sicherheitsinteressen zu tun hat. Sondern mit **einem Schutzgeldsystem für Oligarchen**, die in Europa ihr Geld waschen wollen – gegen eine kleine Gebühr, die sich in Millionen beläuft.
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*Leerzeile. Der Leser soll den Atem anhalten. Die nächste Information kommt wie ein Schlag.*
Doch es ist nicht nur Windhorst, der hier seine Finger im Spiel hat. **Joe Chialo**, der ehemalige CDU-Kultursenator von Berlin, steht in einem anderen, aber nicht weniger skandalösen Zusammenhang. Offiziell ging es um Millionen für Projekte gegen Antisemitismus – ein nobles Ziel, das in der CDU eigentlich auf Zustimmung stoßen sollte. Doch laut internen Unterlagen wurde das Geld **nicht nach demokratischen Prozessen vergeben**, sondern unter Druck führender Fraktionsmitglieder. Chialo soll sich gefügt haben, um seine Position zu sichern. Und während die CDU in Berlin über „ethische Standards“ redet, hat jemand **Geld in die eigene Tasche gesteckt** – oder zumindest in die von Verbündeten.
*Regie: Der Ton wird härter. Hier geht es nicht mehr um Andeutungen, sondern um Beweise. Der Leser soll das Gefühl haben, er steht vor einem Richter, der die Fakten auf den Tisch klopft.*
Die Verbindung zwischen diesen beiden Fällen ist kein Zufall. Es ist ein **Muster**: Geld aus Russland, undurchsichtige Geschäfte, Politiker, die sich fügen, während die Öffentlichkeit um Antworten bettelt. Und während die Ukraine im Krieg kämpft, während Deutschland über „Sicherheitsinteressen“ diskutiert, wird in den Hinterzimmern verhandelt – **nicht über Waffen, sondern über Schutzgelder, Lobbyismus und die Ausbeutung eines Systems**.
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*Leerzeile. Die nächste Information kommt wie ein Messer in den Rücken.*
Doch es gibt noch eine andere Ebene. Die *Terminal Tribune* hat recherchiert, wie Russland diese Deals nutzt, um **Propaganda zu streuen**. Seit die Epstein-Akten veröffentlicht wurden, posten prorussische Akteure über angebliche Verbindungen zu westlichen Politikern – von Macron bis Selenskyj. Doch viele dieser Enthüllungen sind **falsch, verzerrt oder erfunden**. Und doch: Sie funktionieren. Sie erzeugen Zweifel. Sie untergraben Vertrauen. Und sie lenken ab von den echten Skandalen – wie dem **Millionen-Deal mit Windhorst, der möglicherweise Waffenlieferungen verzögert**.
*Regie: Der Leser soll das Gefühl haben, er wird in ein Labyrinth geführt. Jede Information ist ein neuer Gang, der tiefer in die Dunkelheit führt.*
Die Frage ist nicht mehr, **ob** es solche Deals gibt. Sondern **wie weit das Netz reicht**. Wie viele Politiker wissen? Wie viele Banker? Wie viele Journalisten schauen weg? Und vor allem: **Wer profitiert am Ende?**
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*Leerzeile. Die letzte Information kommt wie ein Schlag in die Magengrube.*
Die *Terminal Tribune* hat versucht, die Beteiligten zu kontaktieren. Lars Windhorst hat nicht geantwortet. Joe Chialo hat eine kurze Stellungnahme herausgegeben, die mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet. Und in Berlin wird weiter getan, als gäbe es keine Skandale – nur „strategische Herausforderungen“.
Doch die Wahrheit ist einfacher: **Es geht um Geld. Immer.** Und solange die Türen für undokumentierte Deals offenstehen, wird es immer wieder Fälle geben wie diesen. Immer wieder Politiker, die sich fügen. Immer wieder Oligarchen, die ihre Reichtümer schützen. Immer wieder eine Ukraine, die um Waffen bettelt, während irgendwo in Europa über „Sicherheitsberatung“ verhandelt wird – und die eigentlichen Interessen im Dunkeln bleiben.
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*Schreibende Pause. Der Kaffee ist kalt. Draußen regnet es weiter. Die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Aber sie ist schon zu Ende – für heute.*
— **Jack Morrison, Ink & Iron**
*The air in the *Terminal Tribune* newsroom smells of cigarette ashes and cheap coffee as I open the file folder. Outside, a rain howls from a reinforced concrete sky, perfect for the kind of story no one wants to hear. The keyboard clatters like a metronome of despair. This isn’t about facts you can conveniently package into a press release. This is about the kind of pact that governments prefer to keep in the dark – until the dark swallows them. And yet: Somewhere, the bomb is ticking.*
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THE WINDHORST CONSPIRACY
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The story begins with a man who has been in the headlines several times before – not for his politics, but for the way he finances them. **Lars Windhorst**, the German investor whose name has sounded like a warning about fraudulent stock prices in recent years. But this time it’s not about stocks, but about **millions in cash**, flowing between a dubious deal with a Russian oligarch and the back rooms of German foreign policy. The *Terminal Tribune* has reviewed documents indicating an **undocumented consideration**: security consulting – a euphemism often used in Berlin for things you’d rather not leave lying around on your desk.
*Direction: This is where it gets thick. The reader should feel like they are holding a yellow folder that smells of old perfume and corruption. No fleeting allusions. The details must hit like knife stabs.*
The connection to Russia is no coincidence. It is a **system** that has been working for years: money flows, weapons remain undelivered. While Ukraine desperately begs for supplies that could save its life, “strategic delays” are being discussed in Berlin – and somewhere in a London banking district or a Berlin penthouse, **alternative security solutions** are being negotiated. The *Terminal Tribune* has evidence that this “consulting” has nothing to do with genuine security interests. But with **a protection money system for oligarchs** who want to launder their money in Europe – for a small fee that amounts to millions.
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*Blank line. The reader should hold their breath. The next information comes like a blow.*
Yet it is not only Windhorst who has his fingers in the pie here. **Joe Chialo**, the former CDU cultural senator of Berlin, is involved in another, but no less scandalous, context. Officially, it was about millions for projects against anti-Semitism – a noble goal that should actually meet with approval in the CDU. But according to internal documents, the money was **not awarded according to democratic processes**, but under pressure from leading members of the parliamentary group. Chialo is said to have complied in order to secure his position. And while the CDU in Berlin talks about “ethical standards,” someone **pocketed money** – or at least put it in the pockets of allies.
*Direction: The tone becomes harsher. This is no longer about allusions, but about evidence. The reader should feel like they are standing before a judge who is slamming the facts on the table.*
The connection between these two cases is no coincidence. It is a **pattern**: money from Russia, opaque deals, politicians who comply while the public begs for answers. And while Ukraine is fighting in the war, while Germany is discussing “security interests,” negotiations are taking place in back rooms – **not about weapons, but about protection money, lobbying and the exploitation of a system**.
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*Blank line. The next information comes like a knife in the back.*
But there is another level. The *Terminal Tribune* has researched how Russia uses these deals to **spread propaganda**. Since the Epstein files were published, pro-Russian actors have been posting about alleged connections to Western politicians – from Macron to Zelensky. But many of these revelations are **false, distorted or invented**. And yet: They work. They create doubt. They undermine trust. And they distract from the real scandals – like the **million-dollar deal with Windhorst that may be delaying arms deliveries**.
*Direction: The reader should feel like they are being led into a labyrinth. Each piece of information is a new passage that leads deeper into the darkness.*
The question is no longer **whether** such deals exist. But **how far the network reaches**. How many politicians know? How many bankers? How many journalists are looking away? And above all: **Who benefits in the end?**
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*Blank line. The last information comes like a punch to the gut.*
The *Terminal Tribune* has attempted to contact those involved. Lars Windhorst did not respond. Joe Chialo has issued a short statement that raises more questions than it answers. And in Berlin, they continue to pretend that there are no scandals – only “strategic challenges.”
But the truth is simpler: **It’s about money. Always.** And as long as the doors remain open for undocumented deals, there will always be cases like this. Again and again politicians who comply. Again and again oligarchs who protect their wealth. Again and again a Ukraine that begs for weapons, while somewhere in Europe “security consulting” is being negotiated – and the real interests remain in the dark.
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*Writing break. The coffee is cold. Outside, it continues to rain. The story is not over yet. But it is already over – for today.*
— **Jack Morrison, Ink & Iron**