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THE CASE
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Sieben Bundeslaender. Fast zwanzig Durchsuchungen. Ueber zweihundertzwanzig Zollbeamte,
die gleichzeitig Tueren eintreten - von Hamburg bis Baden-Wuerttemberg, von Bayern bis
Schleswig-Holstein. Sechs Verdaechtige, zwischen vierundzwanzig und zweiundfuenfzig Jahre
alt, haben ein Netz aus Scheinfirmen und Scheinrechnungen gesponnen, um in der privaten
Sicherheitsbranche Millionen an Steuern und Sozialabgaben am Staat vorbeizuschleusen.
Der Hauptbeschuldigte sitzt bereits in Untersuchungshaft. Koordiniert hat den Einsatz das
Hauptzollamt Schweinfurt, im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main.
*Morrison zuendet sich eine Lucky Strike an und lehnt sich zurueck*
THE FACTS
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- Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls hat in sieben Bundeslaendern
zugeschlagen: Bayern, Baden-Wuerttemberg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen,
Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.
(Quelle: [Presseportal - Hauptzollamt Schweinfurt](https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/121261
/6223580))
- Mehr als 220 Beamte waren im Einsatz, darunter Spezialeinheiten und ein
Bargeldspuerhund. Fast 20 Wohn- und Geschaeftsraeume wurden durchsucht.
(Quelle: [Ad-hoc-news](https://www.ad-hoc-news.de/unterhaltung/kultur/durchsuchungen-an-fast-20-or
ten-sechs-verdaechtigen-wird-vorgeworfen-mit/68610738))
- Sechs Beschuldigte im Alter von 24 bis 52 Jahren stehen im Zentrum der Ermittlungen.
Der Vorwurf: Kettenbetrug mittels Scheinrechnungen, um Schwarzgeld zu generieren
und Sicherheitspersonal illegal zu bezahlen.
(Quelle: [Zoll.de - Pressemitteilung](https://www.zoll.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Schwarz
arbeitsbekaempfung/2025/x34_organisierte_schwarzarbeit_sicherheitsbranche_ffm.html))
- Zwei der Beschuldigten betrieben mehrere Dienstleistungsfirmen, deren einziger
Geschaeftszweck das Erstellen und Verkaufen von Scheinrechnungen war - sogenannte
Deckrechnungen fuer diverse Sicherheitsunternehmen.
(Quelle: [Hanauer Anzeiger](https://www.hanauer.de/hessen/frankfurt/aufgeflogen-millionen-euro-bet
rug-in-sicherheitsbranche-scheinrechnungen-zr-94079175.html))
- Drei weitere Beschuldigte betrieben drei Sicherheitsunternehmen im Rhein-Main-Gebiet,
die Sicherheitsdienstleistungen im Wert von rund 11,3 Millionen Euro erbracht haben
sollen - mit dem Verdacht auf grossangelegte Schwarzlohnzahlungen.
(Quelle: [Presseportal](https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/121261/6223580))
- Der geschaetzte Gesamtschaden belaeuft sich auf ueber 3,1 Millionen Euro an
hinterzogenen Steuern und Sozialabgaben.
(Quelle: [Aachener Zeitung](https://www.aachener-zeitung.de/panorama/verdacht-auf-millionenbetrug-
im-sicherheitsgewerbe/137107766.html))
- Das Amtsgericht Frankfurt am Main ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Vermoegensarreste in Hoehe von ueber 2,7 Millionen Euro an.
(Quelle: [Westdeutsche Zeitung](https://www.wz.de/panorama/verdacht-auf-millionenbetrug-im-sicherh
eitsgewerbe_aid-144407191))
- Ein Beschuldigter wurde am Dienstag festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft.
Zahlreiche Beweismittel - Computer, Mobiltelefone - wurden sichergestellt.
(Quelle: [inSuedthueringen](https://www.insuedthueringen.de/inhalt.durchsuchungen-verdacht-auf-mil
lionenbetrug-im-sicherheitsgewerbe.e22df767-3f01-4ebe-bcf7-35e9b6d14a30.html))
- Schwerpunkte der Durchsuchungen lagen in Karlsruhe und Hamburg.
(Quelle: [Radio Hamburg](https://www.radiohamburg.de/aktuelles/hamburg/Gro%C3%9Frazzien-bei-Sicher
heitsdiensten-Verdacht-Steuerbetrug-id1136845.html))
*Morrison steht auf, geht zum Fenster, blickt auf die regennasse Strasse*
THE BACKGROUND
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Kettenbetrug. Ein huebsches Wort fuer ein haessliches Geschaeft. Ich hab sowas schon
mal gesehen, damals im Mueller-Fall '33, nur dass es da um Baustellen ging statt um
Tuersteher. Das Prinzip ist immer dasselbe: Du gruendest ein paar Briefkastenfirmen,
die existieren nur auf dem Papier. Diese Phantome schreiben Rechnungen fuer Leistungen,
die nie erbracht wurden - sogenannte Deckrechnungen. Die echten Sicherheitsfirmen
buchen diese Rechnungen als Betriebsausgaben, ziehen sie von der Steuer ab, und das
Geld, das eigentlich ans Finanzamt und an die Sozialkassen gehen sollte, fliesst
stattdessen als Schwarzlohn an die Arbeiter. Die Arbeiter kriegen ihr Geld bar auf
die Hand, keine Versicherung, keine Rente, kein Netz und keinen Boden.
Die Sicherheitsbranche ist ein Paradies fuer solche Machenschaften. Ein Informant
bei [Securityszene.de](https://www.securityszene.de/sicherheitsbranche-schwarzarbeit/)
berichtet, dass kriminelle Organisationen die Branche gezielt als Spielfeld nutzen -
mit illegalen Geflechten aus Scheinfirmen, Bevollmaechtigten und Strohmaennern. Die
Branche waechst, die Nachfrage nach Sicherheitspersonal steigt, aber die Loehne
bleiben am Boden. Und wo die Loehne niedrig sind, da bluehen die Schattenwirtschaften
wie Unkraut nach dem Regen.
11,3 Millionen Euro Umsatz allein bei den drei Sicherheitsfirmen im Rhein-Main-Gebiet.
Bei einem geschaetzten Schaden von 3,1 Millionen an den Staat - das heisst, grob
gerechnet, dass auf jeden verdienten Euro mehr als ein Viertel am Fiskus vorbeigeschleust
wurde. Wer profitiert? Die Firmenbetreiber, die ihre Personalkosten druecken. Die
Rechnungsschreiber, die fuer ihre Phantomrechnungen kassieren. Und am Ende bleiben die
kleinen Leute auf der Strecke - die Wachmaenner, die zwanzig Stunden Schichten schieben
und keinen Cent Rentenversicherung sehen.
Das [Bundesfinanzministerium](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/F
inanzpolitik/2025/08/2025-08-06-bekaempfung-schwarzarbeit.html)
predigt "Null Toleranz bei Betrug und Ausbeutung". Huebsche Worte. In der Praxis
sieht man dann 220 Beamte, die 20 Orte durchsuchen - ein Tropfen auf den heissen
Stein, wenn man bedenkt, dass die Sicherheitsbranche in Deutschland Milliarden umsetzt.
*Morrison giesst sich zwei Finger Bourbon ein*
MORRISON'S ASSESSMENT
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Die Wahrheit ist wie Whiskey - sie brennt beim Runterschlucken. Und die Wahrheit
hier ist so alt wie das Gewerbe selbst: Wo Menschen billig arbeiten muessen, da
findet sich immer jemand, der sie noch billiger arbeiten laesst. Die
Sicherheitsbranche in Deutschland - das ist eine Welt der Paradoxe. Maenner und
Frauen, die andere Menschen schuetzen sollen, werden selbst nicht geschuetzt. Nicht
von Arbeitsvertraegen, nicht von Sozialversicherungen, nicht von einem Staat, der
wegschaut, solange die Tueren bewacht werden und die Einkaufszentren sicher sind.
Sechs Verdaechtige, sagen sie. Vierundzwanzig bis zweiundfuenfzig Jahre alt. Ich
frage mich, wer die wirklich Grossen sind. Denn Kettenbetrug, das ist kein
Einmanngeschaeft. Da braucht man Steuerberater, die wegschauen. Banken, die nicht
fragen. Auftraggeber, die den billigsten Anbieter nehmen und keine Fragen stellen,
woher der Preis kommt. Folge dem Geld - am Ende fuehren alle Spuren zum Geld.
Das erinnert mich an den Kowalski-Fall. Auch da gab es Strohmänner und
Briefkastenfirmen. Auch da sass am Ende nur der kleine Fisch im Knast, waehrend
die grossen Fische weiter ihre Bahnen zogen. Manche Dinge aendern sich nie, egal
ob man in den Docks ermittelt oder im Rhein-Main-Gebiet.
2,7 Millionen Euro Vermoegensarrest. Klingt nach viel, fuer einen normalen Menschen.
Aber fuer ein Netzwerk, das 11,3 Millionen bewegt hat? Das ist die Portokasse. Das
ist das, was sie sich leisten koennen zu verlieren, damit der Rest unsichtbar bleibt.
Ich habe zu oft gesehen, wie die Justiz den Koeder schnappt und den Hai schwimmen
laesst.
Was mich wirklich stoert, sind die Unsichtbaren in dieser Geschichte. Die Wachleute,
die fuer Schwarzlohn Nachtschichten geschoben haben. Die haben jetzt keine
Arbeitslosenversicherung, keine Rentenansprueche, nichts. Wenn sie krank werden,
wenn sie alt werden, wenn sie nicht mehr koennen - dann stehen sie da mit leeren
Haenden. Und keiner wird eine Razzia fuer sie starten.
Die Sicherheitsbranche ist ein Spiegel. Sie zeigt dir, was diese Gesellschaft
wirklich wert ist, wenn keiner hinschaut. Wir bezahlen Millionen dafuer, dass
unsere Einkaufszentren, unsere Konzerte, unsere Flughaefen sicher sind - aber wir
wollen nicht wissen, was der Mann am Eingang verdient. Oder ob er ueberhaupt
verdient, im legalen Sinne.
Der Zoll hat gute Arbeit gemacht, keine Frage. 220 Beamte, sieben Bundeslaender,
ein koordinierter Schlag. Das Hauptzollamt Schweinfurt kann sich das an die Wand
haengen. Aber morgen gruendet jemand die naechste Briefkastenfirma, schreibt die
naechste Scheinrechnung, und das Spiel geht weiter. Denn solange es billiger ist
zu betruegen als ehrlich zu zahlen, solange wird betrogen. Menschen luegen.
Dokumente luegen weniger. Geld luegt nie.
Und ganz am Ende, wenn der Prozess vorbei ist und die Akten ins Archiv wandern,
wird sich niemand an die Wachmaenner erinnern. Die sind dann schon beim naechsten
Billiganbieter, der ihnen Bargeld in die Hand drueckt und sagt: Sei froh, dass du
Arbeit hast. Manche Faelle loest man nicht. Manche Faelle loesen einen.
*der Rauch kraueselt sich zur Decke*
*legt die Akte beiseite*
Morrison, end of investigation.
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THE CASE
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Seven federal states. Almost twenty searches. Over two hundred and twenty customs officers
kicking down doors simultaneously - from Hamburg to Baden-Wuerttemberg, from Bavaria to
Schleswig-Holstein. Six suspects, between twenty-four and fifty-two years old, have spun
a web of shell companies and sham invoices to divert millions in taxes and social security
contributions from the state in the private security industry.
The main defendant is already in pre-trial detention. The operation was coordinated by the
Schweinfurt Main Customs Office, on behalf of the Frankfurt am Main Public Prosecutor's Office.
*Morrison lights a Lucky Strike and leans back*
THE FACTS
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- The Financial Control of Illegal Employment (FKS) of Customs struck in seven federal
states: Bavaria, Baden-Wuerttemberg, Hamburg, Hesse, Lower Saxony,
North Rhine-Westphalia and Schleswig-Holstein.
(Source: [Press Portal - Schweinfurt Main Customs Office](https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/121261
/6223580))
- More than 220 officers were on duty, including special units and a
cash detection dog. Almost 20 residential and business premises were searched.
(Source: [Ad-hoc-news](https://www.ad-hoc-news.de/unterhaltung/kultur/durchsuchungen-an-fast-20-or
ten-sechs-verdaechtigen-wird-vorgeworfen-mit/68610738))
- Six defendants aged 24 to 52 are at the center of the investigation.
The accusation: chain fraud using sham invoices to generate black money
and illegally pay security personnel.
(Source: [Zoll.de - Press Release](https://www.zoll.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Schwarz
arbeitsbekaempfung/2025/x34_organisierte_schwarzarbeit_sicherheitsbranche_ffm.html))
- Two of the defendants operated several service companies whose sole
business purpose was the creation and sale of sham invoices - so-called
cover invoices for various security companies.
(Source: [Hanauer Anzeiger](https://www.hanauer.de/hessen/frankfurt/aufgeflogen-millionen-euro-bet
rug-in-sicherheitsbranche-scheinrechnungen-zr-94079175.html))
- Three other defendants operated three security companies in the Rhine-Main area,
which are said to have provided security services worth around 11.3 million euros
- with the suspicion of large-scale black wage payments.
(Source: [Press Portal](https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/121261/6223580))
- The estimated total damage amounts to over 3.1 million euros in
evaded taxes and social security contributions.
(Source: [Aachener Zeitung](https://www.aachener-zeitung.de/panorama/verdacht-auf-millionenbetrug-
im-sicherheitsgewerbe/137107766.html))
- The Frankfurt am Main District Court ordered, at the request of the Public Prosecutor's Office,
seizure of assets amounting to over 2.7 million euros.
(Source: [Westdeutsche Zeitung](https://www.wz.de/panorama/verdacht-auf-millionenbetrug-im-sicherh
eitsgewerbe_aid-144407191))
- One defendant was arrested on Tuesday and is in pre-trial detention.
Numerous pieces of evidence - computers, mobile phones - were seized.
(Source: [inSuedthueringen](https://www.insuedthueringen.de/inhalt.durchsuchungen-verdacht-auf-mil
lionenbetrug-im-sicherheitsgewerbe.e22df767-3f01-4ebe-bcf7-35e9b6d14a30.html))
- The searches focused on Karlsruhe and Hamburg.
(Source: [Radio Hamburg](https://www.radiohamburg.de/aktuelles/hamburg/Gro%C3%9Frazzien-bei-Sicher
heitsdiensten-Verdacht-Steuerbetrug-id1136845.html))
*Morrison gets up, goes to the window, looks at the rain-soaked street*
THE BACKGROUND
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Chain fraud. A pretty word for an ugly business. I've seen something like this
before, back in the Mueller case in '33, only it was about construction sites instead of
bouncers. The principle is always the same: You set up a few shell companies,
that only exist on paper. These phantoms write invoices for services
that were never provided - so-called cover invoices. The real security companies
book these invoices as operating expenses, deduct them from taxes, and the
money that should actually go to the tax office and social security funds, flows
instead as black wages to the workers. The workers get their money in cash
on the hand, no insurance, no pension, no safety net and no ground.
The security industry is a paradise for such machinations. An informant
at [Securityszene.de](https://www.securityszene.de/sicherheitsbranche-schwarzarbeit/)
reports that criminal organizations specifically use the industry as a playing field -
with illegal networks of shell companies, authorized representatives and figureheads. The
industry is growing, the demand for security personnel is increasing, but the wages
remain on the ground. And where wages are low, shadow economies flourish
like weeds after the rain.
11.3 million euros in sales alone for the three security companies in the Rhine-Main area.
With an estimated damage of 3.1 million to the state - that means, roughly
calculated, that more than a quarter of every euro earned was diverted past the tax authorities.
Who benefits? The company operators who push down their personnel costs. The
invoice writers who cash in on their phantom invoices. And in the end, the
little people are left behind - the security guards who work twenty-hour shifts
and don't see a cent of pension insurance.
The [Federal Ministry of Finance](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/F
inanzpolitik/2025/08/2025-08-06-bekaempfung-schwarzarbeit.html)
preaches "zero tolerance for fraud and exploitation". Pretty words. In practice
you then see 220 officers searching 20 locations - a drop in the bucket
considering that the security industry in Germany generates billions in revenue.
*Morrison pours himself two fingers of bourbon*
MORRISON'S ASSESSMENT
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The truth is like whiskey - it burns when you swallow it. And the truth
here is as old as the trade itself: Where people have to work cheaply, there
is always someone who lets them work even cheaper. The
security industry in Germany - that is a world of paradoxes. Men and
women who are supposed to protect other people are not protected themselves. Not
by employment contracts, not by social security, not by a state that
looks away as long as the doors are guarded and the shopping centers are safe.
Six suspects, they say. Twenty-four to fifty-two years old. I
wonder who the really big ones are. Because chain fraud, that is not a
one-man business. You need tax advisors who look the other way. Banks that don't
ask questions. Clients who take the cheapest offer and don't ask questions
where the price comes from. Follow the money - in the end, all traces lead to the money.
That reminds me of the Kowalski case. There, too, there were figureheads and
shell companies. There, too, only the small fish ended up in jail, while
the big fish continued to swim their paths. Some things never change, no matter
whether you are investigating in the docks or in the Rhine-Main area.
2.7 million euros seizure of assets. Sounds like a lot, for a normal person.
But for a network that moved 11.3 million? That's the petty cash. That
is what they can afford to lose so that the rest remains invisible.
I have seen too often how the judiciary snaps at the bait and lets the shark swim.
What really bothers me are the invisible ones in this story. The guards
who worked night shifts for black wages. They now have no
unemployment insurance, no pension claims, nothing. If they get sick,
if they get old, if they can't anymore - then they stand there with empty
hands. And no one will start a raid for them.
The security industry is a mirror. It shows you what this society
is really worth when no one is watching. We pay millions to ensure that
our shopping centers, our concerts, our airports are safe - but we
don't want to know what the man at the entrance earns. Or whether he even
earns, in the legal sense.
Customs did a good job, no question. 220 officers, seven federal states,
a coordinated strike. The Schweinfurt Main Customs Office can hang that on the wall.
But tomorrow someone will start the next shell company, write the
next sham invoice, and the game goes on. Because as long as it is cheaper
to cheat than to pay honestly, there will be cheating. People lie.
Documents lie less. Money never lies.
And in the very end, when the trial is over and the files go to the archive,
no one will remember the security guards. They are already at the next
cheap provider who presses cash into their hands and says: Be glad you
have work. Some cases you don't solve. Some cases solve you.
*the smoke curls to the ceiling*
*puts the file aside*
Kim Benet, end of investigation.
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