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Kurzmeldung
RAM-Krise droht Computernation zu lähmen
20. Februar 2026
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*Die Dunkelheit der Speicherkapazität*
In den Tiefen der digitalen Welt brodelt es. Ein Mangel an RAM-Komponenten, wie man ihn seit Jahren nicht mehr erlebt, droht die Computerbranche zu lähmen. Die Ursache dafür ist ein komplexes Netzwerk von Faktoren: der ständige Bedarf an immer schnelleren und leistungsstärkeren Prozessoren, Grafikkarten und Speicherchips; die knappen Ressourcen an Materialien wie Silizium und Gallium für die Herstellung dieser Komponenten; und die sich schnell verändernde Nachfrage durch den Aufstieg der KI-Infrastrukturen.
Die RAM-Krise ist nur ein Symptom eines größeren Problems: der mangelnden Fähigkeit der Industrie, mit den steigenden Anforderungen an Leistung und Speicherkapazität Schritt zu halten. Die Unternehmen rechnen damit, dass die Lieferengpässe weiterhin bestehen bleiben werden, und fordern von der Politik Subventionen für neue Chipfabriken in Deutschland.
Aber ist dies nicht bereits ein Problem, das schon einmal schiefgegangen ist? Die deutsche Industrie ist bekannt für ihre Probleme, aber auch für ihre Fähigkeit, sich anzupassen. Oder vielleicht sollte man besser sagen: für ihre Fähigkeit, Probleme zu erzeugen?
Die Frage nach der Zukunft von RAM, SSDs und Grafikkarten lautet also nicht nur: Wer wird sie herstellen? Sondern auch: Wie werden wir sie herstellen können? Die Antwort darauf hängt nicht nur von den technischen Möglichkeiten ab, sondern auch von unserer Fähigkeit, die Probleme der Vergangenheit zu überwinden.
*Die RAM-Krise ist ein Spiegelbild der digitalen Gesellschaft. Sie zeigt uns, dass unsere Abhängigkeit von immer schnelleren und leistungsstärkeren Technologien nicht ohne Risiken geht.*
*The Darkness of Storage Capacity*
In the depths of the digital world, it simmers. A scarcity of RAM components, unseen for years, threatens to paralyze the computer industry. The cause is a complex web of factors: the constant demand for ever faster and more powerful processors, graphics cards, and memory chips; the scarce resources of materials like silicon and gallium for the production of these components; and the rapidly changing demand due to the rise of AI infrastructures.
The RAM crisis is merely a symptom of a larger problem: the industry's inability to keep pace with the rising demands for performance and storage capacity. Companies expect the supply bottlenecks to persist and are calling on politicians for subsidies for new chip factories in Germany.
But isn't this already a problem that has gone wrong before? German industry is known for its problems, but also for its ability to adapt. Or perhaps it would be better to say: for its ability to create problems?
The question of the future of RAM, SSDs, and graphics cards is therefore not just: Who will manufacture them? But also: How will we be able to manufacture them? The answer to this depends not only on the technical possibilities, but also on our ability to overcome the problems of the past.
*The RAM crisis is a reflection of digital society. It shows us that our dependence on ever faster and more powerful technologies does not come without risks.*